2019, auf einer Reise nach China, ließ mich Jess — seither meine Partnerin und Mitgründerin von Uplife — eine jahrtausendealte Praxis entdecken, die sie ihre ganze Kindheit über gesehen hatte: das chinesische Schröpfen.
Was mich zuerst beeindruckte, war die Selbstverständlichkeit der Geste. Ein paar aufgesetzte Schröpfgläser, ein paar Minuten, und die Spannung weicht. Alles, was man in einer Massagesitzung suchte, aber zu Hause machbar, ohne Termin, ohne Zeitverlust — zum Preis einer einzigen halbstündigen Sitzung.
Ich kehrte nach Frankreich zurück mit einer Frage, die mich nicht mehr losließ: warum ist diese Geste, so natürlich, nicht zugänglicher?